Tiere sind und waren schon immer ein beliebtes Bildthema. Wohl jeder kennt den Feldhasen von Albrecht Dürer oder die Dame mit Hermelin von Leonardo da Vinci. Die beiden Bilder haben eines gemeinsam: mit dem Setzen von Akzenten wurden die Tiere sehr realistisch gemalt, was sie lebendig wirken lässt.

Tipps für den Beginn

Tierfotos eigenen sich sehr gut als Vorlage. Noch besser ist es, wenn man sich die Anatomie des jeweiligen Tieres auf Bildern oder bei echten Lebewesen ansieht. Wie bewegt es sich? Was passiert dann mit seinen Proportionen und in welche Richtung legen sich Fell und Haut anschließend? Nun beginnt man mittels Bleistift mit den Grundstrukturen – bei Linien arbeitet man sich am besten strichliert voran. Ist „das Gerüst“ fertig, empfiehlt es sich eine Pause einzulegen und sogar eine Nacht darüber zu schlafen, bevor man mit den Details weitermacht.

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Welche Technik und welche Farben verwenden?

Gemalt werden kann mit allen möglichen Farben. Wer sich aber noch ein wenig im Malen und Zeichnen von Tieren finden muss, greift am besten zu Pastell und Buntstift. Mit den Farbstiften wird die Fellstruktur besonders realistisch. Ölfarben beispielsweise sind eher für fortgeschrittene Maler. Beim Hermelin von da Vinci wurden Schatten mit Lasuren gemacht, was sehr realistisch wirkt. Die Öl-Tempera-Lasur-Technik eignet sich hervorragend für Details, genauso wie Acrylfarben.

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